Wer spricht mit wem worüber?

Wer spricht mit wem worüber?

Führungsbeziehungen sind schwer greifbar. Aber sie hinterlassen Spuren: in den Themen, die angesprochen werden, und in der Art, wie das geschieht. Die Spielfeldanalyse macht beides sichtbar.

Es gibt Gespräche, die immer gleich verlaufen. Der Mitarbeiter berichtet, was er getan hat. Die Führungskraft nickt. Das war es. Beide wissen: Hier ist noch Luft nach oben. Aber wohin genau?

Die Spielfeldanalyse ist ein Diagnoseinstrument. Sie beruht auf einer einfachen Beobachtung: Die Qualität einer Führungsbeziehung zeigt sich in zwei Dimensionen. Erstens, über welche Themen wird gesprochen: nur über operative Details oder auch über taktische und strategische Fragen? Zweitens, wie wird gesprochen: distanziert und hierarchisch, oder partnerschaftlich mit echtem gegenseitigem Einfluss?

Beides lässt sich auf einer 5×5-Matrix abbilden. Das Ergebnis ist ein Punkt auf dem Spielfeld, der den aktuellen Stand der Führungsbeziehung zeigt.

Das Entscheidende ist nicht der Punkt selbst. Es ist der Abstand.

Führungskraft und Mitarbeiter füllen getrennte Fragebögen aus. Beide setzen einen Punkt. Wenn beide denselben Punkt setzen, ist das unwahrscheinlich und aufschlussreich. Wenn sie weit auseinanderliegen, ist das noch aufschlussreicher. Der Abstand ist das eigentliche Gespräch.

Eine der Fragen lautet: „Wenn ich das Gefühl habe, dass etwas nicht stimmt, kann ich das hier ansprechen.“ Das ist keine Frage über Themen oder Hierarchie. Das ist eine Frage über psychologische Sicherheit. Amy Edmondson hat gezeigt, dass ohne diese Grundlage weder Lernen noch echte Zusammenarbeit funktioniert.

Neu: Die Methode ist um eine Zeitachse ergänzt. Drei Messpunkte, heute, vor sechs Monaten, vor zwölf Monaten, zeigen, ob sich die Beziehung entwickelt hat. In welche Richtung, und wie schnell.

Die Spielfeldanalyse ist kein Test und kein Bewertungssystem. Sie ist ein Gesprächsanlass. Und manchmal der erste Anlass für ein Gespräch, das längst hätte geführt werden sollen.

Wenn Sie das Instrument in Ihrer Organisation einsetzen möchten, schreiben Sie mir. Ich sende Ihnen die vollständige Dokumentation

weitere Denkanstösse

PRODVIS.de

Wann ergänzen sich Prozessklarheit und Menschen wirklich?

Wolf Schumacher von PRODVIS und ich verbindet eine Überzeugung. Digitalisierung trägt erst, wenn die Menschen, die sie tragen sollen, wirklich an Bord sind. Ein kurzer Hinweis auf eine Partnerschaft, die mir wichtig ist.

pexels-ivan-s-8117476

Was erlebt Ihr Team wirklich?

Psychologische Sicherheit gemeinsam messen mit dem Team
Sie fragen nach dem Meeting: „Wie lief das für euch?“ Die Antworten sind freundlich, allgemein, unverbindlich. Jeder hat seine Wahrnehmung, aber niemand spricht sie aus.

Blog-PS-Fragebogen-Header

Darf man hier Fehler machen?

Was macht Teams wirklich leistungsfähig? Nicht Talent, nicht Strategie, sondern Psychologische Sicherheit. Jetzt kostenlos messen.

Screenshot 13.04.2026 um 12.13.09 PM

Was, wenn Ihre grösste Ressource noch ungenutzt ist?

Die letzten Jahre haben eine enorme Entwicklung bei den Technologien für virtuelle Meetings gebracht. Kann diese Technologie auch sinnvoll für Coachings genutzt werden? Die Antwort ist meines Erachtens heute ganz klar „JA“.

coach-verhalten-zu-korrekt-950x533

Leadership Scorecard im neuen Heim

Die letzten Jahre haben eine enorme Entwicklung bei den Technologien für virtuelle Meetings gebracht. Kann diese Technologie auch sinnvoll für Coachings genutzt werden? Die Antwort ist meines Erachtens heute ganz klar „JA“.

Virutal_Coaching

Virtuelles Coaching

Die letzten Jahre haben eine enorme Entwicklung bei den Technologien für virtuelle Meetings gebracht. Kann diese Technologie auch sinnvoll für Coachings genutzt werden? Die Antwort ist meines Erachtens heute ganz klar „JA“.

F1_Mercedes

Fehlerkultur

Viele Unternehmen, vor allem die traditionellen, habe mit einer offenen, transparenten Behandlung von Fehlern eher Schwierigkeiten. Dies ist auf eine, manchmal nur subtil vorhandene, Angstkultur zurück zu führen. Damit wird ein Offenlegen von Fehlern und ein effektives Lernen tendenziell verhindert.